Ergonomie

Anamnese/Schmerzursachen/Selbstmanagement
Versteckte Ursachen von Schmerzattacken

05.12.2017

Für die Dezembernummer der „Zeitschrift für Manuelle Medizin“ wurde ich eingeladen einen Artikel zu schreiben zum Thema „Von der vertieften Anamnese zum gezielten Selbstmanagement“.
Es ging mir darum zu zeigen, wie wichtig eine möglichst genaue Erhebung der Vorgeschichte für eine wirksame und nachhaltige Behandlung ist. Eine pdf-Version des Artikel können sie hier für den Privatgebrauch herunterladen.

Als Vorschau zitiere ich hier die Zusammenfassung und das Fazit:

Zusammenfassung

Die Anamnese ist generell wichtig für ein gute klinische Einschätzung des Patienten.Das Potenzial einer vertieften problemorientierten Anamnese liegt darin, dass der Patient das Auftreten seines Problems besser versteht, gezielte Verhaltensanpassungen vornehmen kann, um die Behandlung zu unterstützen, und so mehr Kontrolle über die Problematik erhält.
In diesem Beitrag werden erschwerende Aspekte, wie das zeitverzögerte Auftreten von belastungsinduzierten Schmerzen, aufgezeigt, und am Beispiel des Bankkontomodell wird eine Möglichkeit beschrieben, dem Patienten ein Verständnismodell für diese Schmerzlatenz anzubieten.Dieses Verständnis wiederumist eine wichtige Basis für einen sinnvollen Belastungsaufbau.
Multifaktorielle Ursachen, verstärkte Schmerzen frühmorgens und unmerkliche Fremdeinflüsse sind Prototypen häufiger versteckter Zusammenhänge. Anhand von Patientenbeispielen aus dem Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäulenproblematik werden typische Anamnesemuster, die auslösendenmechanischen Ursachen und die erfolgten Verhaltensanpassungen dargestellt.

Fazit für die Praxis

– Eine vertiefte Anamnese gibt wichtige Hinweise für das Selbstmanagement und fördert beim Patienten das Verständnis für die Gründe, die zur aktuellen Problematik geführt haben.

– Die Selbstbeobachtung ist erschwert durch das Phänomen der Schmerzlatenz. Diesen Zusammenhang zu verstehen, ist für den Patienten wiederum Voraussetzung für ein erfolgreiches Belastungsmanagement.

– Der Schmerz während der Belastung eignet sich nicht als Steuergröße der Belastungsgestaltung.

– Die vertiefte Anamnese ist eine Detektivarbeit im Austausch zwischen Patient und Arzt.

– Wichtige versteckte Zusammenhänge sind die Unterschätzung der Belastungsänderung, multifaktorielle Einflüsse, verstärkte Schmerzen frühmorgens und „Importschmerzen“.

– Exemplarische präventive Maßnahmen sind: Einflussnahme auf die Schlafposition, Umsetzung ergonomischer Prinzipien am PC,
spezielle Bildschirmbrille, Vermeiden der mit der vertieften Anamnese herausgefundenen Auslöser.

Ergonomie/Entspannung/Überlastungs-Prävention
Entspannter und effizienter arbeiten mit Kurzpausen

28.12.2015

Kurzpausen sind eine optimale Möglichkeit um die Effizienz bei der Arbeit zu steigern und Nacken- und Rückenschmerzen zu vermeiden. Einfacher geht’s nicht mehr.

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Ergonomie für jeden Tag/Teil 3
Ergonomie für Sport, Hobby und Haushalt

25.10.2013

Üblicherweise beschränkt sich die Ergonomie auf den Bereich der Arbeit. Im Haushalt, beim Handwerken und beim Sport sind die Belastungen für manchen mindestens so hoch wie an seinem Arbeitsplatz. Deshalb ist es sinnvoll, auch diese Bereiche durch die „ergonomische Brille“ zu betrachten.

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Ergonomie für jeden Tag/Teil 2
Eine körpergerechte Einrichtung senkt das Überlastungsrisiko

20.10.2013

Ergonomisch sinnvolle Einrichtungsgegenstände und angepasste Arbeitsabläufe können die Belastung für unseren Körper senken. Ihre volle Wirkung entfalten diese Massnahmen aber nur zusammen mit Verhaltensanpassungen. Die Tätigkeiten müssen rhythmisiert werden und Abwechslung ist wichtig.

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Ergonomie für jeden Tag/Teil 1
Köpergerechtes Verhalten ist das ergonomische A und O

15.10.2013

Ergonomie steht für körpergerechte Arbeitsabläufe. Neben der Einrichtung und der Organisation der Arbeit hat dabei unser Verhalten eine grosse Bedeutung. Ergonomische Überlegungen sind genauso hilfreich bei alltäglichen Tätigkeiten. In jedem Fall spielt unsere innere Aufmerksamkeit für ein ausgewogenes Verhalten eine ganz wichtige Rolle. Nur wenn wir wahrnehmen, was mit uns passiert, können wir auch frühzeitig ergonomisch sinnvoll reagieren.

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Einlagen/Laufschuhe
Zu perfekt um gut zu sein

08.06.2007

Die wenigsten Knick-, Senk-, Spreiz- oder Plattfüsse brauchen orthopädische Schuheinlagen. Beschwerden beruhen weit häufiger auf einer plötzlichen Belastungsänderung als auf der Formabweichung gegenüber der Norm. Zwei Paare leicht verschiedener Laufschuhe sind immer besser als ein noch so perfekter Schuh.

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Fahrrad/Nackenschmerzen
Fahrrad-Ergonomie

07.07.2006

Eine optimale Einstellung des Fahrrads oder Mountainbikes schützt vor Nacken- und Rückenschmerzen, aber auch vor Überlastungsfolgen an Hand-, Knie und Sprunggelenk. Was für den Körper ideal ist, gilt nicht für den niedrigsten Luftwiderstand und die beste Steuerbarkeit, so geht es nur mit Kompromissen und bewussten Positionswechseln beim Fahren.

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